Bericht Thüringer Schulschachmeisterschaft

Am 11.03.2017 fand in der Thüringenhalle in Erfurt die Thüringer Schulschachmeisterschaft der weiterführenden Schulen statt. Pünktlich trafen sich am Samstagmorgen die fünf Spielerinnen des ASG Hannah Geletzke, Lena Diederich, Katharina Allin, Helena Ulrich und Emily Westerhoff. Die Erwartungen und Hoffnungen groß. Schließlich wollten sie um den Titel in der Wettkampfklasse Mädchen kämpfen.

Die Aufregung war bei den beiden jungen Mädchen am größten, während Hannah, Lena und Katharina routiniert an die Bretter gingen. Neben dem ASG rechneten sich die Mädchenmannschaften aus Langenwetzendorf und Meuselwitz ebenfalls Chancen aus.

In der ersten Runde mussten die Mädchen gegen die zweite Mannschaft des Arnoldi Gymnasiums Gotha ran. Hannah am ersten Brett und Katharina am Brett drei gewannen ihre Partien und holten den ersten Mannschaftspunkt für das ASG. Bereits in der zweiten Runde kam es zum vorentscheidenden Kampf gegen die Mädchen aus Meuselwitz. Nach einem spannenden Partieverlauf gewann das ASG mit 3:1.

Gegen die späteren Sieger der WK 2 vom Arnoldi Gymnasium verloren sie 4:0 und verfehlten in der vierten Runde gegen Gera mit 1,5 Brettpunkten nur knapp das Unentschieden. In der fünften Runde waren die Mädchen spielfrei und erreichten in der sechsten Runde gegen die Mannschaft von Jena ein wichtiges 2:2, da die Meuselwitzer Mädchen ihrerseits einen Sieg verbuchen konnten. Somit musste in der letzten Runde ein Sieg her, um sicher den Titel zu gewinnen und damit die Fahrkarte zu den Deutschen Schulschachmeisterschaften in Berlin zu lösen. Diese Aufgaben meisterten die ASG Mädchen trotz der Anspannung souverän und gewannen schließlich gegen die nur zu dritt angetretene Mädchenmannschaft aus Langenwetzendorf mit 3,5:0,5.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung belohnten sich am Ende Hannah (4/6), Lena (1,5/6), Katharina (3,5/6), Helena (2/3) und Emily (1/3) mit dem begehrten Pokal!!

Die Mädchen freuen sich, das ASG bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften im Mai in Berlin vertreten zu können, wobei hier das Ziel ein Platz unter den besten 5 Mannschaften durchaus realistisch ist.

Kristin Müller-Ludwig