CERTAMEN THURINGIAE MMIX

Zum 16. Mal lud der Thüringer Altphilologenverband unter der Schirmherrschaft des Thüringer Kultusministers interessierte und talentierte SchülerInnen Thüringer Gymnasien und Gesamtschulen zum Certamen Thuringiae, dem Thüringer Wettbewerb für Alte Sprachen ein. Neben einem künstlerischen und einem darstellenden Wettbewerb gibt es den Klausurwettbewerb, an dem die meisten Schüler teilnehmen. Dabei schreiben die jungen Sprachtalente in der ersten Stufe eine Übersetzungsklausur eines lateinischen Originaltextes von Ovid, Vergil, Plinius, Seneca, Horaz oder Cicero.
Unsere Schule wurde durch folgende discipuli illustri erfolgreich vertreten:

Barthelmann, Lydia 8d Feltz, Georg 9d
König, Maximilian 8d Krause, Armin 9d
Sehring, Sarah 8d Heyder, Christoph 10a
Freitag, Christoph 8d Heinze, Peter 10c
Weidensee, Brian 9bs Schill, Jana 9as
Eckardt, Julia 9d Wenzel, Claudia 10a
Knauerhase, Linda 9d Langhammer, Romy 12as
Lavrenko, Anna 9d Dahms, Marcel 12f

Wie schwierig es ist, in diesem Lateinwettbewerb einen der vorderen Plätze zu belegen, erahnt man, wenn man weiß, dass derzeit ca. 12500 Schüler an Schulen in Thüringen Latein lernen und sich 288 ausgewählte Schüler von 49 Schulen am Certamen beteiligten.
Umso mehr beglückwünschen wir Christoph Heyder aus der 10a zu einem sehr guten 9. Platz in der Klassenstufe 9/10 und Romy Langhammer aus der 12as zu einem ausgezeichneten 5. Platz im Wettbewerb Latein als Grundfach.
Romy Langhammer muss in diesem Zusammenhang noch einmal besonders hervorgehoben werden, denn schon 2007 belegte sie den 2. Platz und 2008 den 3. Platz, so dass sie sich für die 2. Stufe des Wettbewerbs qualifizieren konnte. Dort verfasste sie eine Hausarbeit zum Thema „Die Verfolgung römischer Christen unter Nero“ und verteidigte diese bravourös an der Universität Jena. Damit erreichte sie auch die dritte und höchste Stufe des Certamens und belegte dort einen hervorragenden 3. Platz. Dabei konnte sie die Jury des Altphilologenverbandes und der Universität Jena in einem Kolloquium mit ihrem Referat „Erotik in der römischen Antike: freizügiger, alltäglicher, einseitiger als heute“ von ihrem sehr guten Fachwissen, einer tiefen Allgemeinbildung und exzellenten artikulatorischen Fähigkeiten überzeugen, so dass sie in die „Studienstiftung des deutschen Volkes“ aufgenommen wurde. Herzlichen Glückwunsch noch einmal!

Vielen Dank allen Teilnehmern für ihre hohe Einsatzbereitschaft!
H. Blien, Fachschaft Latein