… “Oh Romeo, oh Julia”…

Am 03.12.2010 waren wir in einer sehr interessanten Inszenierung von „Romeo und Julia“. Ein Teil der Klasse 8c schaute am Abend im Theater Waidspeicher die Premiere des Stückes von William Shakespeare. Wir wurden begleitet von unserem Klassenlehrer Herrn Nicht.

In einer kurzen „Werkseinführung“ erzählte er uns, dass in der Darbietung kein Wort gesprochen werden wird. Wir waren alle gespannt, wie die Künstler allein nur mit Puppen dieses Stück auf der Bühne interpretieren werden.
In dem Stück geht es darum, dass sich Romeo und Julia auf einem Maskenball treffen und sich sofort verlieben. Doch ihre Familien sind schon sehr lange verfeindet, was die Lage nicht gerade bessert. Als Romeo in einem Zweikampf den Cousin von Julia ermordet, wird er aus Verona verbannt. Julias Eltern wollen, dass sie einen anderen heiratet. Der Pater Lorenzo gibt Julia einen Trank, der sie in einen todesähnlichen Schlaf versetzt. Er stellt ihr ein Wiedersehen mit Romeo in Aussicht…

Wir mussten uns sehr konzentrieren, um der Geschichte von Romeo und Julia zu folgen. Die Aufführung wurde lediglich von Musik begleitet, die die Darbietung jedoch sehr ausdrucksstark unterstützte.

Ich kann das Stück auf jeden Fall weiter empfehlen. Man müsste jedoch vorher wissen, um was es in der Geschichte geht. Ich war sehr überrascht was man alles mit so wenig Utensilien darstellen kann. Es war ein schöner Abend – aber leider nur mit der Hälfte der Klasse. Die andere hat auf alle Fälle etwas verpasst.

Christian Brückner