Die kalte Festung Berlin

Am 26. Januar 2010 fuhren die Klassen 9c und 9d nach Berlin, Ziel war der Bundestag, verbunden mit einem Gespräch mit unserer Thüringer Abgeordneten Antje Tillmann. Der Bundestagsbesuch begann mit einer intensiven Durchsuchung der Besucher, darauf waren wir aber vorbereitet gewesen.

Die Führung in englischer Sprache war gut zu verstehen, wir erfuhren Details zur Geschichte des Gebäudes und zur Aufgabe unseres Parlamentes, schwieriger war es, auf Englisch nachzufragen, denn es waren auch echte Engländer dabei, den Mut hatte nur Jörg!

Das Gespräch mit Frau Tillmann war interessant, sie antwortete kompetent auf alle gestellten Fragen quer Beet, die Stunde verging wie im Flug, also flogen wir gleich weiter zur Kuppelbesichtigung, die begann mit einer…intensiven Durchsuchung, obwohl wir das Reichstagsgebäude gar nicht verlassen hatten.

Die Kuppel und die Aussicht kann man sich mit Hilfe eines MP3-Players gut erklären lassen, das war interessant, aber sehr kalt. Da freuten wir uns schon auf das Mittagessen, das begann mit einer…intensiven Durchsuchung, interessanter Weise piepte es anders als bei den vorherigen Checks, aber beim nächsten Mal gibt es Body-Scanner, das wurde uns schon mal versprochen (Frau Rothenberger verzichtet deshalb auf weitere Bundestagsbesuche mit Schülern, außer mit stark sehgeschädigten).

Nach dem Essen schloss sich eine Stadtrundfahrt an, leider konnte nicht alles wie geplant besichtigt werden, der Grund (siehe Überschrift), wegen des Besuches des israelischen Ministerpräsidenten war die Stadt in eine Festung verwandelt worden, Polizei, SEK, wohin man sah, aber spannend zu sehen.

Nach der Stadtrundfahrt, wenn wir schon mal da waren, ging es ins Musical, “Der Schuh des Manitu” im Theater des Westens. Wir waren begeistert, war der Film schon lustig gewesen, so stand das Musical dem nicht nach. Und, obwohl wir noch nicht volljährig sind, lassen wir gern mal den neuklassischen Text: “Ich trinke Ouzo und was machst du so?”, hören, gesungen!

Wir kamen dann zwar todmüde zu Hause an, aber es war schön gewesen, wenn auch bitterkalt.