Die Klasse 7a im Reich der Germanen
Am 9. September führte uns unser Wandertag nach Westgreußen in das Freilichtmuseum Funkenburg. Diese ist die einzige rekonstruierte Germanensiedlung Deutschlands.
Nach dreißigminütiger Zugfahrt und einem ebenso langen Fußmarsch, erreichten wir die 2.000 Jahre alte ehemalige germanische Wehrsiedlung. Während einer Führung fühlten wir uns in die Zeit der vorrömischen Eisen- und beginnenden Kaiserzeit versetzt: Wissenschaftler fanden hier in den 70er Jahren Spuren von 60 Hütten und ca. 500 Gruben, welche teilweise aufwändig nachgebildet wurden. Darunter befand sich auch eine Verteidigungsanlage mit einem Wachturm und einem Torhaus. Die Anlage war mit einem Vor- und einem Hauptwall mit Holzpalisaden und Gräben befestigt. Ein großes Pfostenhaus deutete auf den Sitz eines Häuptlings hin. Wohn-, Speicher- und Arbeitsbauten wurden vollständig rekonstruiert und sind mit vielen Geräten ausgestattet, welche das Leben in der damaligen Zeit anschaulich darstellten.
Nach der Führung hatten wir die Möglichkeit Brot zu backen und Speckstein zu schlagen oder uns im Bogenschießen zu beweisen, was gar nicht so einfach war. Es war für alle ein erlebnisreicher Tag und wir empfehlen jedem, einmal die Funkenburg zu besuchen. Und jetzt noch ein Dankeschön an Frau Dittrich für die Idee und die Organisation sowie an Petrus, der es trotz angekündigtem Dauerregen gut mit uns gemeint hat!
Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Viele Grüße
Nils Hamann
7a

