Wassergolf macht auch Spaß
1. Juni – Kindertag!
Aus diesem Anlass sollten die Klase 9c und 9d Spaß haben beim Golf-Schnupperkurs in Mühlberg. Anschließend war noch Wandern zur Mühlburg mit Picknick geplant. Planung ist die eine Seite, Wetter die andere.
Nach der einstündigen Busfahrt schien uns erst einmal keiner zu erwarten, weil aber ein Golfplatz groß und unübersichtlich ist, wurden wir unseren Golflehrern doch noch zugeführt. Inzwischen regnete es schon in Strömen, aber wetterfest, wir wir teilweise waren, schritten wir mit unseren Schlägern und Ballkörben zum Platz. Dort lernten wir, wie der Golfschläger richtig anzufassen ist, das war schon für die meisten ein Krampf. Danach übte eine Gruppe, um über ein Sandloch zu schießen, am besten und weitesten flogen fast immer die Rasenfetzen und Dreckklumpen, bei etlichen Anfängern, oder solchen, die schon mal geübt hatten, auch die Golfbälle. Andere Bälle zeichneten sich dadurch aus, dass sie den Ort des Geschehens völlig unberührt belegten.
Beim Einsammeln der Bälle, wohin auch immer sie geflogen waren, konnten auch mal andere Muskeln bewegt werden, die Bälle waren teilweise auch iih.
Das Einpinchen war für Nichtballtreffer angenehmer, wären nicht so viele Bälle auf dem Feld gewesen, die bei Berührung die Richtung änderten, hätten wir fast alle eingelocht. Dann folgte wieder das Einsammeln der Bälle, die diesmal zwar nass, aber nicht sandig, schlammig oder sonstwie ekelig waren.
Nun ging es zum Abschlag, für kraftvolle, zielsichere Golfanfänger eine Freude, wenn ihr Ball die 100-Meter-Marke überwinden konnte, oft waren es kurzzeitge Zufallstreffer. Die Bälle mussten anschließend … nicht eingesammelt werden, denn unsere zwei Stunden waren um und es regnete Strippen.
Aus unserer Wanderung wurde nichts, ein paar Leute guckten sich die Sehenswürdigkeiten von Mühlberg an, Spring, Kirche, Museum, andere saßen nur unter Dächern die Wartezeit ab, denn der Bus fuhr erst zwei Stunden später, der Regen hielt durch. Als wir wieder in Erfurt ankamen, war es trocken.

