Dänemark 2009
6:00 Uhr morgens machten sich viele müde Gesichter auf nach Dänemark. 11 Stunden später standen sie im Speisesaal des Marselisborg-Gymnasium und vor ihnen 50 fröhliche Menschen, unsere Austauscheltern und -schüler. Am nächsten Tag wurden wir mit der dänischen Sprache und dem Unterricht vertraut gemacht, welcher pünktlich 8:00 Uhr nach dänischer Zeitvorstellung begann.
Gegen Mittag durch forschten wir die Stadt Aarhus, wo schon bald das Rechnen begann (1€~7Kronen). In den weiteren Tagen hatten wir einige Spaß im Englischunterricht von Søren (man duzt sich). Kulturelle Einblicke von Dänemark erlangten wir z.B. in „Gamle By“, der historische Altstadt von Aarhus und anderer Museen, eine dieser Ausflüge wurde mit einer gemeinsamen Radtour mit den Dänen absolviert. Ein Besuch in einem Lebensmittellabor erweiterte unsere Kenntnisse in Biologie und Chemie, hierbei ist auch ein Dank an unsere Betreuer Frau Schulze und Herrn Nicht zu richten, mit denen wir eine angenehme Zeit in Dänemark verbrachten. Des Weiteren hatten wir unseren Spaß beim Bowlen oder individuell bei den Dänen zu Hause. Ein Highlight dabei war der Länderspiel-Abend, wobei die deutsche Fraktion mehr jubeln konnte als die Dänen. Als Trost dafür ließen wir den Dänen den Vortritt im Spiel ASG vs. Marselisborg. Der Freitag begann mit einen kleinen Beitrag unsererseits für die Schüler und Lehrer des Gymnasiums, wobei unsere Ballerinen die Lacher auf ihrer Seite hatten. Die Woche wurde dann mit einer ausgedehnten Feier beendet, bevor es am Samstag wieder viel zu früh zurück nach Erfurt ging. Wir freuen uns schon alle auf Teil 2, wenn im März die Dänen zu uns kommen.
Martin Sommer
Dänemarkbericht
„Von einer zerbrochenen Wermutflasche bis zum biertrinkenden Klavierspieler war alles mit dabei“, so oder so ähnlich könnte wohl der Beginn eines Dänemarkmitreisenden lauten.
10 Stunden führte uns die Straße bis in das kleine, zweitgrößte Städtchen Dänemarks, Aarhus, mit der Endhaltestelle Marselisborggymnasium. Auf eine herzliche Begrüßung folgte die Zuweisung der ASGler zu ihren Gastschülern und eine Verschnaufpause in deren Zuhause, sodass wir uns schon am Abend wieder wohl genug für einen Ausflug in den südwestlichen Teil der Stadt in einen Park an der sommerlichen Residenz der Königsfamilie fühlten und uns die Zeit mit Ballspielen vertrieben. Als kulturmotivierte Bürger erkundeten wir am nächsten Tag die Innenstadt mit ihren zahlreichen Geschäften, einem imposanten Rathaus, dem durchschnittlichen Bahnhof und der mannigfaltigen Architektur der Gassen abseits, die uns auch an einem Fluss entlang führte, in dem die Aarhusianer Studenten kuriose Bauwerk, wie den vitruvianische Mensch mit einem Hasenkopf oder eine Wasserpumpe in Form eines Fahrrads, postiert hatten. Um unseren Eindruck zu komplettieren, ließen wir uns in der Schule ein wenig berieseln und nahmen auch den einen oder anderen anregenden Gedanken für uns mit, arbeiteten aber auch mit den Dänen zusammen als kleines Team und fanden den nicht unwichtigen Zeitpunkt Draculas’ Todes heraus. Die Abende wurden teilweise gemeinschaftlich zu Hause bei einem der Nordländer oder in Wettbewerbsatmosphäre auf der Bowlingbahn verbracht. Gegen Ende der Woche beehrten wir das Freilichtmuseum „Den Gamly By“ mit unserem Besuch, der die städtische Kultur und Geschichte zum Gegenstand hatte und versuchten uns auch an einer kleineren Fahrradtour zum naheliegenden Moesgaard Museum. Den Abschluss bildete ein Ausflug in ein unweites Städtchen, wo wir auf abgelegenen Gefilden unsere Abschiedschoreografie planten. Nach einem spannenden Fußballmatch konnten wir es auch kaum erwarten diese vorzuführen und brachten mit der Hardrocknummer „ Das Rennsteiglied“ den einen oder anderen Dänen zum Schmunzeln und endgültig zum Lachen, als die deutsche Männlichkeit sich, in Tutu verkleidet und maßlos übertrieben geschminkt, in einem Miniballett präsentierte. Unsere Gastschüler bedankten sich auch ihrerseits mit einem bunten, teils musikalischen Programm, in dem auch wir Anteil hatten (-> der oben erwähnte Klavierspieler) und so ließen wir den Abend zunächst gemütlich schwatzend und später auch ungezügelt feiernd ausklingen, sodass die Rückfahrt schnell hinter uns gebracht war und wir unsere Lieben mit zahllosen neuen Impressionen und der Erinnerung an eine wundervolle Zeit in die Arme schließen konnten.
Happy End
Katja Elkhanova

