Die Klassenfahrt der 8c

Am Montagmorgen, den 20.6.2011 traf sich unsere Klasse, die 8c, am Erfurter Hauptbahnhof. Klassenfahrt !

Wir nahmen einen Zug nach Artern. Während der Zugfahrt unterhielten wir uns über unser Gepäck für diese eher ungewöhnliche Klassenfahrt. Wir machten eine Kanutour. Angekommen in Artern kauften wir uns mit unseren Betreuern, Herr Nicht und Herr Hülle, etwas Proviant ein. Danach fuhren wir mit dem Bus zu unserem ersten Campingplatz in Ritteburg. Dort angekommen freuten sich unsere Fußballer, die übrigens erst kürzlich Schulmeister geworden sind, über das Fußballfeld dort. Doch zuerst mussten die Zelte aufgebaut werden. Dies war für uns kein Problem, weil Herr Nicht dies mit uns kurz vor der Klassenfahrt bei einem Wandertag in Tiefthal geübt hatte. Als dies geschafft war, spielten die meisten von uns für ein paar Stunden Fußball. So gegen 16 Uhr erhielten wir eine Einweisung von unserem Guide Sebastian zum Kanufahren. Als dies erfolgreich erledigt war, gab es Pizza. Kurz danach war Bettruhe – also schlafen – angesagt.

Es sollte eine kurze Nacht werden, denn große Teile unserer fußballverrückten Klasse zog es vor, ab 5 Uhr Fußball zu spielen anstatt zu schlafen. Dies sollten wir noch nach dem Frühstück bereuen, denn dann fuhren wir ca. 20 km mit dem Kanu über die Unstrut. Bemerkenswert dabei war, dass Max Mey sich, seinen besten Freund Lucas Gerke und den Guide zum kentern brachte. Am Nachmittag kamen wir bei unserem ersten Halt in Memleben an. Wir befanden uns also in Sachsen-Anhalt. Dort ließen wir es nach der kurzen Nacht etwas ruhiger angehen und fütterten zum Beispiel die Schwäne dort. Am Abend kam die Familie Hölbe, um mit uns zu grillen. Darüber freuten wir uns sehr und gingen gut genährt schlafen.

Am dritten Tag standen erneut ca. 20 km Paddeln auf dem Programm. Dabei gab es aber einen Zwischenstopp in Nebra, um dort die Himmelsscheibe zu besichtigen.
Nach diesem Zwischenstopp fuhren wir weiter und kamen dabei in ein schweres Unwetter mit Donner, Blitzen und jeder Menge Regen. Wir erreichten mit Mühe und Not unser Ziel, den Zeltplatz in Kirchscheidungen. Am Steg dort gab es beim Aussteigen teils spektakuläre Szenen. So sprang Franz-Konrad Hölbe zum Beispiel gleich ins Wasser, weil er der Meinung war, dass dies jetzt eh keinen Unterschied mache und verlor dabei seine Brille. Weil der Rasen auf dem Zeltplatz nach dem Gewitter sehr nass war und wir dort unmöglich unsere Zelte aufbauen konnten, bot uns der Besitzer des Zeltplatzes an, in bereits aufgestellten Tipis zu übernachten. Nachdem wir uns umgezogen hatten, gab es leckere Gemüsesuppe von Familie Zang. An diesem Abend hatten wir leider zwei „Abgänge“ zu verzeichnen. Anne Heiter und Anne-Marie Zang mussten aus gesundheitlichen Gründen die Tour abbrechen. Die Nacht in den Tipis war sehr cool und ziemlich lang.

Nachdem wir am nächsten Morgen gefrühstückt hatten, fuhren wir unsere letzten 18 km mit dem Kanu. Unterwegs passierten wir drei Schleusen und gingen einmal während einer Pause Einkaufen. Dann kamen wir gegen Nachmittag in Naumburg am dortigen Zeltplatz an. Am Abend gingen wir dann in eine Gaststätte, wo jeder Speisen und Getränke bestellen durfte. Nach dem Essen verabschiedeter sich unser guter Guide Sebastian. Nach einer letzten Nacht in unseren Zelten gingen wir zum Frühstück, wo uns Frau Alexander erwartete, um uns die Zelte abzunehmen und sie schon nach Erfurt zum Hauptbahnhof zu bringen. Dahin folgten wir ihr bei einer entspannten Zugfahrt. Am Bahnhof wurden viele von uns schon von ihren Eltern erwartet. Nach einer herzlichen Verabschiedung trennten sich unsere Wege.

Mein Fazit der Klassenfahrt war, dass es ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird.

Dominic Kästner