Was bedeutet Vorbereitungswoche?
Die diesschuljährige Vorbereitungswoche begann mit einem besonders beliebten Kurs, den man, im Gegensatz zu allen anderen Fortbildungen, hofft, nie anwenden zu müssen, dem DRK-Kurs.
36 Lehrerinnen und Lehrer hatten sich bei damals noch brütender Hitze im ruhigen Schulgebäude eingefunden, um ihre DRK-Kenntnisse wieder einmal aufzufrischen. Und erstaunlich ist, dass es jedesmal neue Erkenntnisse gibt, andere Fertigkeiten geübt werden müssen, aber es wird immer einfacher, die stabile Seitenlage z. B., ein Arm kann ganz außer Acht gelassen werden, den mussten wir früher immer nach hinten zerren, Herz-Druck-Massage ist dafür anstrengender 30mal drücken, und das bis der Arzt kommt.
Wir ließen uns acht Stunden mit Theorie belehren, es gab so manches Ach, leider fehlten in einem Kurs voll und ganz die Biologie-, Physik- und Chemielehrer, nur Sprachen und Muse, und beim Altersdurchschnitt der Kolleginnen und Kollegen lag das Abitur in dunkler Vergangenheit, denn auch wir hatten manchmal, ganz selten, nur für die Prüfung gelernt, so dass der Johanniter vieles selbst beweisen musste, was am menschlichen Körper wie funktioniert (dafür konnte in Gruppe 2 keiner englische Lieder singen, gut, das brauchten sie auch nicht).
Die acht Stunden am zweiten Tag waren größtenteils der praktischen Übung vorbehalten, Helme abnehmen, stabile Seitenlage, Wiederbelebung (ohne Defi), schienen, steril abdecken und, ganz spannend, ein Blick in unsere Schulsanitaschen, die besten Standard bieten. Wer hätte was anderes gedacht?
Beim Überdenken, wo das Warndreieck im Auto sei, gab es manche gerunzelte Stirn, teilweise auch Verzweiflung… wo? Aber es war gut, sein Wissen wieder einmal aufgefrischt zu haben, jetzt kann es losgehen… besser nicht.
Also, bei bester Gesundheit ins Schuljahr 2010/11.

