Herzlich willkommen beim ASG Erfurt

Das Staatliche Gymnasium „Albert Schweitzer“ in Erfurt ist ein Gymnasium mit Spezialklassen im MINT-Bereich und einem bilingualen Zug mit der Arbeitssprache Englisch.

Kurzprofil

Ansicht des Schulgebäudes

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium ist mit über 900 Schülerinnen und Schülern eines der größten Gymnasien Erfurts. Lernen Sie unser Gymnasium mit seinem besonderen Profil und seiner 2-Häuser-Struktur kennen.

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Wechsel ans Gymnasium

Schüler im Computerraum

Der Wechsel von der Grundschule ans Gymnasium stellt für viele Schüler und deren Eltern eine große Herausforderung dar. Erhalten Sie Informationen über wichtige Termine und lernen Sie unsere Schule kennen.

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Schulpreise

Tafelbild Astronomie

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium vergibt jährlich Schulpreise an Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Klassen. Mit den Preisen werden herausragende Leistungen in verschiedenen Fachgebieten gewürdigt.

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Förderverein

Modell der Erde

Der Förderverein unterstützt das Gymnasium finanziell und organisatorisch überall dort, wo Schule oder Eltern an ihre Grenzen stoßen. Er unterstützt Projekte, die Begabungsförderung und Kurs- und Klassenfahrten.

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Aktuelles

Erfolgreich beim landesweiten Lateinwettbewerb

Am 4. Mai haben landesweit fast 200 Lateinschüler*innen der Klassenstufen 6, 8 und 10 online am Wettbewerb Certamen Thuringiae teilgenommen. Auch das ASG war mit sechs Schüler:innen erfolgreich vertreten, wobei Felix Goldberg aus der 8A mit seinem 2. Platz unter allen thüringischen Wettbewerber:innen der 8. Klassen hervorstach. Er wurde vom thüringischen Landesverbands des Deutschen Altphilologenverbands (DAV) als Ausrichter des Wettbewerbs mit einer Siegerurkunde und einem Büchergutschein geehrt.

Neben der Übersetzung eines lateinischen Textes (die 10. Klassen befassten sich zum Beispiel mit der biblischen Erzählung über die Arche Noah) hatten alle Schüler:innen weitere landeskundliche, geschichtliche und sprachliche Aufgaben zu meistern.  Die Achtklässler:innen knobelten an einem Stadt-Land-Fluss-Quiz zum Römischen Reich, mussten mit ihren Lateinkenntnissen medizinische Fachbegriffe und Krankheiten aus dem Französischen, Italienischen, Spanischen und Rumänischen übersetzen und ihre Fähigkeiten beim Konjugieren von Verben unter Beweis stellen. Die weiteren Aufgaben für die Teilnehmer:innen der 10. Klassen konzentrierten sich auf die sprachliche und inhaltliche Analyse und Interpretation eines lateinischen Textes. Die Latein-Fachschaft des ASG bedankt sich bei allen teilnehmenden Schüler:innen und gratuliert Felix Goldberg herzlich zu seinem Erfolg.

Heute vorzeitiger Unterrichtsschluss

Aufgrund der angekündigten Wetterlage endet der Unterricht heute, den 20. Mai 2022, im Stammhaus um 13.30 Uhr. Im Spezialschulteil wird der unterricht bereits um 10.45 Uhr beendet.

Stötzer
Schulleiter

Schüler:innen des ASG bei Landes-Mathematik-Olympiade erfolgreich

Die erfolgreichen Teilnehmer:innen der diesjährigen Mathematik-Olympiade

Am 24. Februar (Klasse 5 bis 8) und 25. Februar 2022 (Klasse 7 bis 8) nahmen elf Schülerinnen und Schüler des ASG an der Landesrunde der Mathematik-Olympiade teil. Alle Teilnehmer konnten dabei gut und sehr gute Ergebnisse erzielen.

Elina Grüning (Klasse 8a) wurde für die Bundesrunde der Mathematik-Olympiade nominiert und vertritt dort vom 15. bis 18. Mai den Freistaat Thüringen beim diesjährigen Bundesfinale in Magdeburg. Max Rüttinger (Klasse 7a) wurde für den bundesweiten Wettbewerb „Jugend trainiert Mathematik“ nominiert.

Die Teilnehmer des ASG bei der diesjährigen Landesrunde sind:

Klasse 5

  • Simon Kurth
  • Josefine Steinhorst

Klasse 6

  • Nils Görgner           
  • Danilo Grüning
  • Felix Pahling          

Klasse 7           

  • Lukas Heißner           
  • Max Rüttinger

Klasse 8        

  • Linus Apel
  • Christian Arnold
  • Kim Dufft
  • Elina Grüning  

Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin viel Spaß mit der Mathematik!

Martin Ulonska
Fachkonferenz Mathematik

Chorworkshop als Auftakt des Projektes „Neustart Schulmusik“

„Spring, sping, spring, like all the birds that sing!“, klang es am Samstag, dem 7. Mai 2022, fröhlich durch die Aula des Königin-Luise-Gymnasiums Erfurt. Mit einem jazzig swingenden Frühlingskanon aus England begann das Konzert zum Abschluss des ersten Chorworkshops des Gesamtprojektes „Neustart Schulmusik“, an dem neben dem Albert-Schweitzer-Gymnasium noch weitere Erfurter und auch Thüringer Schulen beteiligt sind.

50 nominierte Sängerinnen und Sänger im Alter von 10 bis 18 Jahren haben einen ganzen Tag lang unter der Leitung des renommierten Chorpädagogen und Universitätsmusikdirektors David Timm aus Leipzig fleißig geprobt und intensiv an den Stücken gefeilt, um die Ergebnisse im Anschluss stolzen Eltern, Freunden und interessierten Gästen zu präsentieren.

Dieser Chorworkshop war der erste der Initiative „Neustart Schulmusik“, um nach zwei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen und Ausfälle Thüringer Schulen und deren Schulensembles sowie Profilklassen zu unterstützen. Musikbegeisterten Schülerinnen und Schülern ermöglicht die Initiative, ihr Können durch Konzertauftritte zu zeigen und auch gemeinsam zu musizieren. Gleichzeitig wird ihnen durch die kostenfreie Teilnahme an Workshops für ihre anhaltende Motivation gedankt sowie eine individuelle Förderung geboten.

Das Projekt – von Erfurter Musiklehrerinnen und -lehrern initiiert und betreut – wird durch den Bundesverband für Musikunterricht/ Landesverband Thüringen e.V. getragen und durch Fördergelder, unter anderem durch die Fördervereine der beteiligten Schulen, unterstützt.

An besagtem Samstag standen neben Stimm- und Gehörtraining, Kanonsingen, Rhythmusübungen und das Einstudieren von Liedern verschiedener Epochen auch das Kennenlernen und der Austausch untereinander im Mittelpunkt, sodass aus dem Sing together auch ein Come together wurde. Die 14 für den Chorworkshop ausgewählten Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums waren begeistert und dankbar für diese Chance und auch Ehre: „Chorsingen ist ein wichtiges Mittel, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zu verbinden. […] Dieser Tag hat viele Erinnerungen hinterlassen, die uns weiter begleiten werden […]“, meinte Viktoria Tkatsch.

Auch Otis vom ASG zeigte sich begeistert: „Mir hat der Workshop super gefallen. Ich habe dirigieren gelernt und durfte sogar ein Lied beim Auftritt dirigieren. Auch die Liedauswahl war toll und ich habe einige neue Tipps bekommen.“

Zum Abschluss des kleinen Konzertes wurde neben Mendelssohn-Bartholdys andächtigem „Verleih uns Frieden“ das Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ mit dem Publikum gemeinsam gesungen, wobei sich auch Workshop-Teilnehmer:innen am Dirigieren versuchen durften. Lang anhaltender Applaus war der Dank für das gemeinsam Geschaffene und ein geglücktes Konzert – und für einen gelungenen Neustart Schulmusik.

Veranstaltungshinweise

Das erste Konzert unter Beteiligung unseres Nachwuchsorchesters im Rahmen von „Neustart Schulmusik“ findet am 2. Juli 2022 im Theater Erfurt statt. Darüber hinaus veranstalten wir am 23. Juni 2022 von 17 bis 18 Uhr ein Frühlingskonzert unserer Chor- und Bläserklassen (in der Aula des ASG) und ab 19 Uhr die zweite Open-Mic-Night. Wir freuen uns darauf sowie auf zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer.

Franziska Földházi (Fachschaftsleitung Musik am ASG) und Ekkehard Fellner (Musiklehrer an der Edith-Stein-Schule Erfurt)

Der Ukraine-Russland-Konflikt – Ursachen und Verlauf

Viele von euch werden von dem Konflikt zwischen Russland und Ukraine gehört haben. Einige versuchen wahrscheinlich in Form von Spenden oder ähnliches zu helfen. Aber wie kam es zu diesem Konflikt? Eine Antwort auf die Ursachen sowie eine Erklärung des Konfliktverlaufs soll Euch dieser Blogpost liefern.

Um den gesamten Konflikt verstehen zu können, müssen wir in die Vergangenheit Europas schauen. Die Herrschaft der Ukraine wechselte bis ins 20. Jahrhundert mehrfach, sodass die Landesgrenzen sich immer wieder verschoben und die Bevölkerung verschiedene politische Ausrichtungen erlebte. Die jeweils angrenzenden Mächte in den verschiedenen Epochen akzeptierten das Land nicht als eigenständigen Staat, sondern betrachteten es als Teil ihres eigenen Landes. Der wiederholt aufflammende Kampf um die Unabhängigkeit und die sich stetig ändernde politische Herrschaft sorgten für eine tiefe Spaltung in der ukrainischen Bevölkerung. Es konnte keine gemeinsame Landesidentität entstehen.

Nachdem die heutige Ukraine 1917 in zwei Nationalstaaten unabhängig wurde, schloss sie sich 1922 der Sowjetunion an. 1932 kam es zu einer unter dem Namen „Holodomor“ bekannten Hungersnot, welcher um die vier Millionen Menschen zum Opfer fielen. Als Ursache sehen viele die Politik der Sowjetunion. Josef Stalin, Diktator des Staates, enteignete Bauern ihres Besitzes und schloss die Bauernhöfe zu Großbetrieben zusammen. Angebliche innere Feinde der Sowjetunion ließ er in Arbeitslager schicken oder ermorden. All diesen Zwangsmaßnahmen folgte unter anderem ein großes Leid in der Landwirtschaft. Die damaligen Geschehnisse belasten die russisch-ukrainische Beziehung bis heute.

Sowjetunion

Die Sowjetunion, auch UdSSR genannt, war ein Staat von 1922 bis 1991. Neben dem heutigen Russland sowie der Ukraine gehörten ihr noch 13 weitere Länder an. Somit erstreckte sich ihr Gebiet von Osteuropa bis nach Asien hinein. Die Sowjetunion entwickelte sich schnell zu einer Diktatur und wurde nach dem 2. WK neben der USA zu einer Supermacht. 1991 zerfiel die UdSSR und es entstanden 15 unabhängige Staaten. Russland kann als Nachfolgestaat der UdSSR betrachtet werden.

Dennoch blieb die Ukraine weiterhin Mitglied in der Sowjetunion, bis diese 1991 zerfiel. Die ukrainische Regierung gab eine Unabhängigkeitserklärung ab, welcher 90% der Bevölkerung zustimmten, u.a. die Mehrheit der russischen Ukrainer. Die heute bekannte Ukraine existiert also erst seit knapp 30 Jahren.

Durch die verschiedenen historischen Erfahrungen gestaltet sich die Suche nach einer geeinten Identität schwierig. Während der Westen des Landes sich eher an der westlichen Welt orientiert, richtet sich der östliche Teil mehr nach Russland aus.

Außenpolitisch wird versucht, beide Richtungen zu verfolgen. Dass dieser Spagat nicht lange gut gehen kann, ist offensichtlich. Sowohl West-Ukraine mit der EU und den USA, als auch Ost-Ukraine mit Russland haben mächtige Verbündete, welche versuchen, wirtschaftlichen und politischen Einfluss zu nehmen.

EU

Die EU, kurz für Europäische Union, ist ein Zusammenschluss von 27 europäischen Staaten. Mit zunächst 12 Mitgliedern gründete sie sich 1993. Ziele der EU sind Wohlstand, Frieden sowie ein demokratisches Miteinander.

2013 wird diese Zerrissenheit erneut deutlich, als die EU mit der Ukraine ein Assoziierungsprogramm unterzeichnen möchte. Damit soll eine engere Zusammenarbeit mit den westlichen Ländern erreicht werden. Der russische Präsident Wladimir Putin schafft es durch Druck und Bestechung den ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch von der Unterzeichnung abzubringen und stattdessen ein Abkommen mit Russland zu schließen. Dies führte zu großen Protesten in der ukrainischen Bevölkerung. Sie schafft es, dass Janukowytsch zurücktreten muss und das Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnet wird. Der aktuelle Präsident und Nachfolger von Janukowytsch, Wolodymyr Selenskyi, gilt als pro-europäisch und pro-westlich eingestellt.

Mit der Unterzeichnung des Abkommens wurde, laut Politikexperten, für Russland eine Grenze überschritten. Das Land nutzt die entstandenen Unruhen in der Ukraine, um 2014 die Krim militärisch einzunehmen und an Russland anzuschließen. Dies wird von mehreren Staaten der Welt jedoch als völker-rechtswidriger Akt verurteilt.

Der Donbass, ein weiteres Gebiet von russischem Interesse, ist ebenfalls umkämpft. Es kommt immer wieder zu Gefechten zwischen den ukrainischen Soldaten und Separatisten, den ukrainischen Einwohner mit pro-russischer Einstellung. Sie sind für die Trennung der umkämpften Gebiete von der Ukraine.

Krim und Donbass

Die Krim ist eine Halbinsel im Schwarzen Meer. 1954 war sie ein Geschenk der Sowjetunion an die Ukraine. Nach der Auflösung der UdSSR blieb die Halbinsel ukrainisches Territorium.

Der Donbass ist eine Region im Südosten der Ukraine mit einer Grenze zu Russland. Dort gibt es einen großen Anteil an russischsprachigen Einwohnern.

In den nächsten Jahren kommt es immer wieder zu diplomatischen Bemühungen, um eine friedliche Lösung zu schaffen. Bald ist eine Festgefahrenheit zu finden. Die jeweiligen Konfliktparteien, der ukrainische Westen mit der EU und der NATO sowie der ukrainische Osten mit Russland als Unterstützung, schieben sich gegenseitig den Vorwurf zu, jeweils nur die Macht ausbauen zu wollen.

NATO

Die NATO, deutsch Nordatlantikpakt, ist ein politisch-militärisches Bündnis. 1949 mit zwölf Staaten gegründet, hat es heute 30 Mitglieder. Die wichtigsten Ziele sind der Einsatz für Frieden und Freiheit. Im Falle einer militärischen Bedrohung gibt es die Verpflichtung zur gegenseitigen Hilfe.

2021 flammt der Konflikt zwischen Russland und Ukraine erneut auf, als Russland einen massiven Truppenaufmarsch des Militärs startete. Angestrebte Verhandlungen führten zu keinem Ergebnis, und wurden im Februar 2022 abgebrochen. Am 21. Februar ernennt Putin in einer TV-Ansprache die beiden Separatistengebiete Luhansk und Donezk zu unabhängigen Volksrepubliken und schließt mit diesen einen „Freundschaft und Beistands“-Vertrag. Dieses Vorgehen ermöglicht dem russischen Militär die Stationierung ihrer Soldaten dort.

Neben der Anerkennung der Separatisten-gebiete erhebt Putin auch schwere Vorwürfe gegen die NATO. Sie hätten die Ukraine zu einem Kriegsschauplatz gemacht und US-Drohnen würden die russische Bevölkerung ausspionieren. Des Weiteren würde die militärische Infrastruktur immer näher an Russland heranrücken. Ein Beitritt der Ukraine in die NATO würde eine massive Sicherheitsbedrohung für den Staat bedeuten. Die dahingehenden russischen Besorgnisse über das immer größer werdende westliche Bündnis, welches durch die Osterweiterungen der NATO entstanden ist, seien in den letzten Jahren nicht ernst genommen wurden.

Laut Putin sei Russland unter bestimmten Bedingungen zum Dialog mit dem Westen bereit. Zum einen sollen die westlichen Staaten darauf verzichten Raketenabwehrsysteme zu stationieren. Weiterhin soll die NATO sich von ihren Osterweiterungen zurückziehen, sodass man wieder auf dem Stand von 1997 wäre.

Die Reaktion der EU und USA auf Putins Aktion war die Durchführung mehrerer Strafmaßnahmen gegenüber der russischen Wirtschaft. Die NATO verkündete, dass es kein Militäreingriff gibt, solange kein Mitgliedsstaat betroffen sei. Ein Beitritt der Ukraine sei in nächster Zeit auch nicht möglich, da das Land noch ungelöste Territorialkonflikte habe. Des Weiteren gebe es in der NATO keinen gemeinsamen Konsens darüber.

Am 24. Februar marschieren russische Soldaten in die Ukraine ein und ein Krieg in Europa beginnt. Angriffe erfolgten an mehreren Fronten und bald werden die ersten Todesopfer beklagt. Der ukrainische Präsident Selenskyi rief das Kriegsrecht für sein Land aus. Putins Begründung für die „Militäroperation“ ist der Schutz der Menschen, die seit acht
Jahren einem Völkermord durch das ukrainische Regime ausgesetzt seien. Er strebe die Demilitarisierung und Entnazifizierung an. Weiterhin warnt er davor, dass ein Angriff auf Russland fatale Konsequenzen haben würde.
Immer mehr Menschen flüchten in die angrenzenden Länder der Ukraine, die meisten von ihnen über die polnische Grenze. Des Weiteren wird die Gefahr einer nuklearen Katastrophe immer wahrscheinlicher. Sollte es zu Explosionen von Atomkraftwerken kommen, hätte dies nicht nur Auswirkungen auf die umliegenden Länder, sondern auf ganz Europa.

Kriegsrecht, Demilitarisierung und Entnazifizierung

Das Kriegsrecht ist Teil des Völkerrechtes. Darin wird beschrieben, unter welchen Umständen Krieg geführt werden darf sowie welche Regeln im Kriegsfall gelten.

Unter der Demilitarisierung versteht man den Abbau der Armee eines Landes sowie deren Waffenlager, sodass von diesem Land keine militärische Gefahr mehr ausgeht.

Mit der Entnazifizierung wird der Prozess beschrieben, in dem die Bevölkerung von den Einflüssen des Nationalsozialismus befreit wird. Der Begriff kam nach Ende des 2. Weltkrieges auf.

Wie ihr es bereits herauslesen könnt, gibt es in diesem Konflikt mehrere Akteure. Auf der einen Seite steht die ukrainische Regierung mit Unterstützung der EU und NATO. Die andere Seite stellt die Separatisten mit einer pro-russische Einstellung dar. Auch wenn es in dem Konflikt vordergründig um die Ukraine geht, reicht er weit über ihre Grenzen hinaus und kann sich zu einem Konflikt zwischen dem Westen und Russland entwickeln.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Ursachen für diesen Konflikt weit in die Geschichte zurückreichen. Durch die sich immer wieder ändernden Herrschaften, gibt es in der Ukraine eine ungeklärte Identitätsfrage. Land und Bevölkerung spalten sich in zwei Lager. An diese unterschiedlichen Auffassungen knüpft auch die Frage nach der Eigenständigkeit des Staates an. Laut Putin ist die Ukraine kein souveräner Staat, sondern ein Teil von Russland ohne Existenzrecht in ihrer heutigen Form. Zudem fühlt sich Russland in seiner Sicherheit bedroht. Durch die immer wieder aufkommenden militärischen Konflikte in den letzten Jahren bekam die Ukraine mehrfach die Hilfe des Westens. Dazu kommt, dass viele ehemalige Sowjetstaaten Mitglieder der NATO sowie EU sind und somit eine pro-westliche Einstellung verfolgen.

Der Ukraine-Russland-Konflikt hat sich über mehrere Jahrzehnte entwickelt, ehe es schließlich zur Eskalation kam. Wenn ihr euch noch genauer mit dem Konflikt beschäftigen möchtet, verlinke ich am Ende des Blogposts meine Informationsquellen. Für aktuelle Informationen verfolgt bitte die Artikel und Sendungen von seriösen Nachrichtensendern.

Lea Göbel

Dieser umfassend recherchierte Beitrag ist im Geschichtsunterricht des ASG entstanden.

Mitglied in der Exzellenz-Initiative MINT EC
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